Marie

und mir ist wie nach dem tode,
jedoch mehr nach deinem.
welch lust mich plagt,
verrat sie keinem.
und wieder lässt es mich nicht los,
diese nacht lässts mich nicht ruhn.
wieder lauf ich durch die straßen,
ums noch mal zu tun.
dann sah ich dich,
dort am laternenpfahl.
ich führte dich in mein schwarzes wunderland.
marie,teile mit mir diese qual.
auf rosen hab ich dich gebettet,
und aus deinem leid,
die seele gerettet.
schenk mir deine lippen,
dein atem in meiner lunge.
dank es mir mit deinem blut,
und deinem geschmack auf meiner zunge.

du schriehst für kich die ganze nacht.
du hast geweint,
und ich gelacht.
du kannst mir selbst im tode nicht entkommen.
doch es tut mir aufrichtig leid,
was ich dir heut nacht,
so sanft entnommen.

kerzenlicht,gebrochene schatten.
dein haar verschmilzt mit leichtem rauch.
du brauchst es nicht verleugnen,
ich weiß du willst mich auch.
schrei so laut du willst,
keiner sucht dich hier.
man wird dich nicht vermissen,
du gehörst nun einzig mir.
drähte am handgelenk halten dich unsanft fest.
mit meiner klinge dich zu küssen.
schweiß auf deiner seidenen haut.
dein oberschänkel,schatten wirft.
und ich vergrabe meine zunge in dir.

doch salzig schmeckt das blut nun anders.
angst verschönert noch dein anglitz.
tief spürst du mich in dir drin,
fühlst,was mich erregt.
dein leid geht in mein fleisch nun über.
bis dein körper sich nicht mehr bewegt.
doch dein schmerz ist nicht vorbei,
ich hab dich nicht ins grab gelegt.
du wirst jede nacht nun an mich denken,
dein ganzes leben lang.
meine stime niemals mehr vergessen.
und du spürst mich immernoch.
16.8.07 13:27
 


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